Hast du oder kennst du jemanden mit einem Schulterimpingement?

Wir klären deine Fragen!

Hast du Schulterschmerzen oder die Diagnose "Schulterimpingement" erhalten? Vielleicht fragst du dich, was das genau bedeutet, wie deine Schulter funktioniert und was du nun tun solltest.

Mit dieser Seite möchten wir dir verständlich erklären, was hinter dieser häufigen Diagnose steckt, wie die Schulter aufgebaut ist, warum der Begriff "Impingement" nicht immer passt – und vor allem, was du konkret tun kannst, um deine Beschwerden zu lindern.

Unsere Informationen basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Studien und jahrelanger Praxiserfahrung. So kannst du besser verstehen, was deine Beschwerden verursacht (und was nicht), und wie eine wirkungsvolle Behandlung aussieht.

Was bedeutet "Impingement" eigentlich? "Impingement" kommt aus dem Englischen und bedeutet "Einklemmung". Viele verwenden diesen Begriff, um Schmerzen in der Schulter zu erklären, besonders beim Heben des Arms. Dabei ist aber oft gar nichts wirklich eingeklemmt – zumindest nicht so, wie man es sich bildlich vorstellt. Vielmehr werden Schmerzen durch eine Reizung von Sehnen, Muskeln oder Schleimbeuteln im engen Raum unter dem Schulterdach ausgelöst.

Brauchst du Unterstützung?

Hast du weitere Fragen?
Termin buchen

Anatomie

Die Schulter ist eines der beweglichsten Gelenke im Körper – und das liegt daran, dass sie aus einem Zusammenspiel von mehreren Gelenken und vielen Muskeln besteht:

  1. Das Schulterhauptgelenk (medizinisch: Glenohumeralgelenk): Verbindet den Oberarm mit dem Schulterblatt. Hier sorgt die sogenannte Rotatorenmanschette – ein Muskel- und Sehnenmantel – dafür, dass der Oberarm stabil in der Gelenkpfanne bleibt.

  2. Das Schultereckgelenk (AC-Gelenk): Verbindet das Schulterdach (Acromion) mit dem Schlüsselbein.

  3. Das Brustbein-Schlüsselbein-Gelenk (SC-Gelenk): Verbindet das Brustbein mit dem Schlüsselbein.

  4. Das Schulterblatt-Brustkorb-Gelenk: Kein echtes Gelenk, aber eine wichtige gleitende Verbindung zwischen Schulterblatt und Brustkorb.

Das Zusammenspiel dieser Strukturen sorgt dafür, dass wir unseren Arm in nahezu alle Richtungen frei bewegen können.

Abb. 1 Schultergelenk
Abb. 1 Schultergelenk, Quelle: https://myokraft.de/schulterimpingement/

Wie entstehen Schulterschmerzen?

Besonders der Raum unter dem Schulterdach – der sogenannte subacromiale Raum – ist sehr eng.1 In diesem Raum verlaufen wichtige Strukturen wie die Sehnen der Rotatorenmanschette, ein Schleimbeutel und Teile der Bizepssehne. Wird einer dieser Bereiche gereizt oder entzündet, kann das zu Schmerzen führen – besonders beim Heben des Arms.

Dabei ist aber wichtig: Nicht die Enge an sich ist das Problem. Studien zeigen, dass Menschen mit und ohne Schulterschmerzen oft die gleiche "Enge" im Schulterraum haben. Auch Operationen, bei denen dieser Raum "vergrössert" wird, bringen laut Studien kaum Vorteile gegenüber keiner oder einer Schein-Operation. 2

Deshalb ist es hilfreicher, von einem "subacromialen Schmerzsyndrom" zu sprechen – also Schmerzen im Bereich unter dem Schulterdach –, statt vom "Impingement" als Ursache auszugehen.

Abb. 2 Entstehung der Problematik
Abb. 2 Entstehung der Problematik, Quelle: https://myokraft.de/schulterimpingement/

Warum der Begriff "Impingement" nicht korrekt ist

In der Vergangenheit wurde angenommen, dass die Strukturen im Schultergelenk mechanisch eingeklemmt werden – und dadurch Schmerzen entstehen. Heute weiß man: Diese Theorie greift zu kurz.

Studien zeigen:

  • Der Abstand zwischen Schulterdach und Oberarmknochen ist bei Menschen mit und ohne Schmerzen oft gleich.2

  • Der sogenannte „Painful Arc“ – Schmerzen beim Heben des Arms zwischen 60 und 120 Grad – lässt sich nicht durch eine mechanische Einklemmung erklären. Die Sehnen rutschen dabei frühzeitig unter das Schulterdach hinweg.3,4

  • In Ruhe (wenn der Arm einfach herunterhängt) ist der Druck auf die Sehnen oft sogar höher als bei einer Bewegung.5

Hinzu kommt: Auch in anderen Körperregionen gibt es „Einengungen“, z. B. beim Beugen des Fingers oder Knies. Niemand würde deshalb von einem "Fingerimpingement" sprechen.

Fazit: „Impingement“ ist kein klar definierter medizinischer Begriff. Besser ist es, von „subacromialen Schmerzen“ zu sprechen – also von Beschwerden, die im Bereich unter dem Schulterdach entstehen können.

Die Ursache liegt meist nicht in einer Einklemmung, sondern in einer Reizung oder Überlastung von Sehnen, Schleimbeutel oder anderen Strukturen. Und das Gute ist: Diese Probleme lassen sich fast immer ohne Operation behandeln – mit Bewegung, gezieltem Training und etwas Geduld.6

Diagnostik

Auch wenn das Wort "Impingement" als Erklärung nicht hilfreich ist, können die Strukturen im Bereich unter dem Schulterdach sehr wohl schmerzhaft sein. Mediziner sprechen dann besser von einem "subacromialen Schmerzsyndrom". Folgende Bereiche kommen als Schmerzursache infrage:

1. Die Rotatorenmanschette

Die Sehnen dieser wichtigen Muskelgruppe können durch eine reduzierte Belastbarkeit, Alterungsprozesse oder eingeschränkte Durchblutung gereizt werden. Man spricht dann von einer "Tendinopathie" – also einer Sehnenerkrankung ohne Entzündung. Die Sehne wird dabei oft dicker, schmerzempfindlicher und weniger belastbar.

Auch Risse in der Rotatorenmanschette kommen vor – besonders bei Menschen über 50. Doch keine Panik: Viele dieser Risse sind völlig schmerzfrei und müssen nicht operiert werden. Sie sind oft Teil des natürlichen Alterungsprozesses – ähnlich wie graue Haare oder Falten.7,8 Wichtig ist nicht das Bild im MRT, sondern ob tatsächlich Beschwerden bestehen und wie stark diese den Alltag beeinflussen.

2. Der Schleimbeutel

Der Schleimbeutel ist eine Art „Puffer“ zwischen Muskeln, Sehnen und Knochen. Bei Überlastung oder einem Sturz kann er sich entzünden und Schmerzen verursachen. Eine dickere Schleimbeutel-Schicht ist im Ultraschall sichtbar, bedeutet aber nicht automatisch, dass sie die Ursache der Schmerzen ist.

Meist ist eine Schleimbeutelentzündung nur vorübergehend und tritt zusammen mit anderen Reizungen auf.9 Auch hier hilft: kurzfristige Schonung – und dann wieder gezielter Belastungsaufbau.

Oft wird eine Schleimbeutelentzündung behandelt, indem eine Kortison-Spritze gesetzt wird. Der große Nachteil hierbei ist jedoch der, dass das Kortison Sehnenzellen tötet.10 Studien zeigen, dass eine subacromiale Kortison-Spritze nicht effektiver ist als Placebo. 11

3. Kalkablagerungen

Manchmal lagert sich Kalk in Sehnen ab. Das kann die Beweglichkeit einschränken oder Schmerzen verursachen – muss es aber nicht. Viele Menschen haben Kalkablagerungen, ohne etwas davon zu merken.12 Nur wenn starke Beschwerden auftreten, ist eine gezielte Behandlung nötig. Tendenziell treten Ablagerungen öfter bei Menschen mit hohen BMI auf.13

4. Das Labrum und die Bizepssehne

Das Labrum ist ein knorpeliger Ring, der die Schulterpfanne stabilisiert. Auch hier kann es zu kleinen Rissen kommen – sogenannte SLAP-Läsionen. Diese sind schwer zu diagnostizieren und in über 70% der Fälle symptomfrei.14 Ähnliches gilt für die Bizepssehne, die nahe am Labrum ansetzt. Auch sie kann gereizt sein – meist in Kombination mit anderen Problemen.15,16

Fazit zur Diagnostik

Nicht jede auffällige Struktur im Bild oder Ultraschall ist automatisch die Ursache der Schmerzen. Wichtig ist immer das Zusammenspiel aus Symptomen, Bewegungseinschränkungen und Funktionsverlust. Eine gute Diagnostik schaut auf das Gesamtbild – und nicht nur auf einzelne MRT-Befunde.

Mythen

„Meine schlechte Haltung ist schuld.“

Viele glauben, dass eine krumme oder nach vorn geneigte Körperhaltung Schulterschmerzen verursacht. Zwar kann sich eine extreme Haltung auf die Beweglichkeit auswirken – aber sie ist selten die direkte Ursache für Schmerzen. Studien zeigen: Menschen mit schlechter Haltung haben nicht automatisch mehr Beschwerden als andere.17

„Mein Schulterblatt bewegt sich nicht richtig.“

Auch die Vorstellung, dass das Schulterblatt exakt im richtigen Verhältnis zum Oberarmknochen mitbewegt werden muss (z. B. 2:1-Verhältnis), ist überholt. Jeder Mensch bewegt sich individuell. Abweichungen sind völlig normal und nicht automatisch problematisch. Schmerzen können auch auftreten, wenn alle Bewegungen "korrekt" ablaufen – und umgekehrt.18,19,20,21,22,23,24,25,26,27,28,29,30,31,32

„Ich muss mich schonen, um meine Schulter zu schützen.“

Das Gegenteil ist meistens der Fall. Schonung über längere Zeit kann die Schulter unbeweglicher und empfindlicher machen. Bewegung ist wichtig – angepasst und gezielt. Training stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern auch das Vertrauen in die eigene Belastbarkeit.

Fazit

Nicht jede Erklärung, die man hört oder im Internet liest, ist wissenschaftlich fundiert. Lassen Sie sich nicht verunsichern. Schmerzen entstehen selten durch einzelne „Fehler“ im Körper. Meist spielen mehrere Faktoren eine Rolle – und die gute Nachricht ist: Viele davon lassen sich beeinflussen.

Operation - Ja oder Nein?

Viele Patientinnen und Patienten denken bei Schulterschmerzen schnell an eine Operation – besonders wenn Begriffe wie „Impingement“, „Sehnenriss“ oder „Engpass“ fallen. Doch eine OP ist in den meisten Fällen nicht notwendig. Studien zeigen eindeutig, dass konservative Maßnahmen – also gezieltes Training und Bewegungstherapie – mindestens genauso wirksam sind wie eine Operation.33,34,35

Warum wird trotzdem oft operiert?

Das liegt unter anderem daran, dass man früher glaubte, eine Verengung unter dem Schulterdach (subacromialer Raum) sei die Hauptursache für Schmerzen. Daraus entstand die Idee, diesen Raum operativ zu „vergrössern“ – durch eine sogenannte Dekompression. Mittlerweile weiss man jedoch: Diese Operation bringt keinen zusätzlichen Nutzen gegenüber einem gezielten Trainingsprogramm. In Studien zeigten sich kaum Unterschiede zwischen operierten Personen, Placebo-OPs oder gar keiner Behandlung.33,34,35

Auch der Winkel des Schulterdaches wird oft überbewertet.

Manche Schultern haben ein „gekrümmteres“ Schulterdach (Typ II oder III). Das galt lange als Risikofaktor – heute weiss man: Auch Menschen mit diesen Formen haben oft keinerlei Beschwerden. Der Winkel allein ist also kein Grund zur Operation.36

Was ist mit einem Riss in der Rotatorenmanschette?

Auch hier gilt: Ein Riss – selbst ein vollständiger – muss nicht automatisch operiert werden. Viele Menschen haben solche Risse ohne jegliche Symptome. Wichtig ist, ob der Riss zu funktionellen Einschränkungen führt, Schmerzen verursacht und sich durch konservative Massnahmen nicht bessert.37,38

Wann macht eine Operation Sinn?

Eine OP kann dann erwogen werden, wenn:

  • der Riss sehr gross ist (z. B. über 1,5 cm, mehrere Sehnen betroffen),

  • die Beschwerden trotz mehrmonatiger Therapie unverändert bleiben,

  • starke nächtliche Schmerzen auftreten,

  • ein plötzlicher Funktionsverlust nach einem Unfall besteht,

  • der Patient jung, aktiv und gesund ist und ein schnelles Wiedererlangen der Schulterfunktion wichtig ist (z. B. beruflich oder sportlich).

Wichtig ist: Eine Operation ist kein schneller Ausweg, sondern erfordert ebenfalls eine lange Rehabilitationsphase – oft mehrere Monate. Auch nach der OP ist aktives Training entscheidend für den Erfolg.

Fazit

Eine Operation kann in bestimmten Fällen sinnvoll sein – aber sie ist bei Schulterschmerzen nicht der Regelfall. Meistens lassen sich Beschwerden mit gezielter Bewegung, Geduld und professioneller Begleitung ebenso gut – oder sogar besser – in den Griff bekommen.

Was kannst du als Patient oder Arzt bei uns erwarten

Wenn du zu uns in die Praxis kommst, beginnt deine Therapie mit einem ausführlichen Gespräch. Wir wollen genau verstehen, wo deine Beschwerden liegen, was dich im Alltag belastet und welche Ziele du hast. Anschliessend folgt eine gründliche körperliche Untersuchung, bei der wir deine  Beweglichkeit, Kraft und Funktion testen.

Gemeinsam mit dir  erstellen wir ein individuelles Therapieprogramm. Dieses orientiert sich an deine Lebensumständen – ob du beruflich stark gefordert bist, sportlich aktiv oder einfach wieder schmerzfrei schlafen und den Arm heben möchten.

Unsere Grundprinzipien dabei sind

  • Verständnis schaffen: Wir erklären dir genau, was deine Beschwerden bedeuten, warum du Schmerzen hast und was dagegen hilft. Wir wollen, dass du deine Schulter besser verstehst – und keine Angst vor Bewegung hast.

  • Bewegung fördern: Unser Ziel ist es, deine Schulter aktiv und belastbar zu machen. Dafür setzen wir auf gezieltes Training, das an deine Leistungsfähigkeit angepasst wird – und sich mit der Zeit steigert.

  • Faktoren erkennen, die Heilung behindern: Dazu zählen zum Beispiel Beweglichkeitseinschränkungen in der Brustwirbelsäule oder ein allgemein schlechter Regenerationszustand. Auch Lebensstil, Ernährung, Stress oder Schlaf können eine Rolle spielen.

  • Therapie anpassen: Je nach Fortschritt passen wir deine Übungen und Massnahmen laufend an. Wenn nötig, nutzen wir ergänzend manuelle Therapie oder andere unterstützende Methoden – aber immer mit dem Ziel, dass du es selbstständig und aktiv zu machst.

Quellenangaben

  1. Habermeyer P: Schulterchirurgie. München: Elsevier, Urban & Fischer 2010; 4th edition. 

  2. Park, S. W., Chen, Y. T., Thompson, L., Kjoenoe, A., Juul-Kristensen, B., Cavalheri, V., & McKenna, L. (2020). No relationship between the acromiohumeral distance and pain in adults with subacromial pain syndrome: a systematic review and meta-analysis. Scientific Reports, 10(1), 1-14. 

  3. Mehta, S., Gimbel, J. A., & Soslowsky, L. J. (2003). Etiologic and pathogenetic factors for rotator cuff tendinopathy. Clinics in sports medicine, 22(4), 791-812. 

  4. Giphart, J. E., van der Meijden, O. A., & Millett, P. J. (2012). The effects of arm elevation on the 3-dimensional acromiohumeral distance: a biplane fluoroscopy study with normative data. Journal of shoulder and elbow surgery, 21(11), 1593-1600. 

  5. Rathbun, J. B., & Macnab, I. (1970). The microvascular pattern of the rotator cuff. The Journal of bone and joint surgery. British volume, 52(3), 540-553. 

  6. Schmidt et al (2021) Sports Bas 

  7. Teunis, T., Lubberts, B., Reilly, B. T., & Ring, D. (2014). A systematic review and pooled analysis of the prevalence of rotator cuff disease with increasing age. Journal of shoulder and elbow surgery, 23(12), 1913-1921.

  8. Barreto, R. P. G., Braman, J. P., Ludewig, P. M., Ribeiro, L. P., & Camargo, P. R. (2019). Bilateral magnetic resonance imaging findings in individuals with unilateral shoulder pain. Journal of shoulder and elbow surgery, 28(9), 1699-1706.

  9. Dean, B. J. F., Gwilym, S. E., & Carr, A. J. (2013). Why does my shoulder hurt? A review of the neuroanatomical and biochemical basis of shoulder pain. British journal of sports medicine, 47(17), 1095-1104. 

  10. Dean, B. J. F., Franklin, S. L., Murphy, R. J., Javaid, M. K., & Carr, A. J. (2014). Glucocorticoids induce specific ion-channel-mediated toxicity in human rotator cuff tendon: a mechanism underpinning the ultimately deleterious effect of steroid injection in tendinopathy?. British journal of sports medicine, 48(22), 1620-1626.

  11. Mohamadi, A., Chan, J. J., Claessen, F. M., Ring, D., & Chen, N. C. (2017). Corticosteroid injections give small and transient pain relief in rotator cuff tendinosis: a meta-analysis. Clinical Orthopaedics and Related Research®, 475(1), 232-243.

  12. Le Goff, B., Berthelot, J. M., Guillot, P., Glémarec, J., & Maugars, Y. (2010). Assessment of calcific tendonitis of rotator cuff by ultrasonography: comparison between symptomatic and asymptomatic shoulders. Joint Bone Spine, 77(3), 258-263. 

  13. Le Goff, B., Berthelot, J. M., Guillot, P., Glémarec, J., & Maugars, Y. (2010). Assessment of calcific tendonitis of rotator cuff by ultrasonography: comparison between symptomatic and asymptomatic shoulders. Joint Bone Spine, 77(3), 258-263. 

  14. Schwartzberg, R., Reuss, B. L., Burkhart, B. G., Butterfield, M., Wu, J. Y., & McLean, K. W. (2016). High prevalence of superior labral tears diagnosed by MRI in middle-aged patients with asymptomatic shoulders. Orthopaedic journal of sports medicine, 4(1), 2325967115623212. 

  15. Hanusch, B. C., Makaram, N., Utrillas-Compaired, A., Lawson-Smith, M. J., & Rangan, A. (2016). Biceps sheath fluid on shoulder ultrasound as a predictor of rotator cuff tear: analysis of a consecutive cohort. Journal of Shoulder and Elbow Surgery, 25(10), 1661-1667. 

  16. Hegedus, E. J., Goode, A. P., Cook, C. E., Michener, L., Myer, C. A., Myer, D. M., & Wright, A. A. (2012). Which physical examination tests provide clinicians with the most value when examining the shoulder? Update of a systematic review with meta-analysis of individual tests. British journal of sports medicine, 46(14), 964-978.

  17. Barrett, E., O’Keeffe, M., O’Sullivan, K., Lewis, J., & McCreesh, K. (2016). Is thoracic spine posture associated with shoulder pain, range of motion and function? A systematic review. Manual therapy, 26, 38-46. 

  18. Nagamatsu, T., Kai, Y., Gotoh, M., Madokoro, K., & Shiba, N. (2015). Effects of sex differences on scapular motion during arm elevation. SICOT-J, 1. 

  19. Habechian, F. A., Fornasari, G. G., Sacramento, L. S., & Camargo, P. R. (2014). Differences in scapular kinematics and scapulohumeral rhythm during elevation and lowering of the arm between typical children and healthy adults. Journal of Electromyography and Kinesiology, 24(1), 78-83. 

  20. Matsuki, K., Matsuki, K. O., Mu, S., Kenmoku, T., Yamaguchi, S., Ochiai, N., … & Banks, S. A. (2014). In vivo 3D analysis of clavicular kinematics during scapular plane abduction: comparison of dominant and non-dominant shoulders. Gait & Posture, 39(1), 625-627.

  21. Klopčar, N., & Lenarčič, J. (2006). Bilateral and unilateral shoulder girdle kinematics during humeral elevation. Clinical Biomechanics, 21, S20-S26.

  22. Sugamoto, K., Harada, T., Machida, A., Inui, H., Miyamoto, T., Takeuchi, E., … & Ochi, T. (2002). Scapulohumeral rhythm: relationship between motion velocity and rhythm. Clinical Orthopaedics and Related Research®, 401, 119-124.

  23. McQuade, K. J., & Smidt, G. L. (1998). Dynamic scapulohumeral rhythm: the effects of external resistance during elevation of the arm in the scapular plane. Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy, 27(2), 125-133.

  24. Silva, R. T., Hartmann, L. G., de Souza Laurino, C. F., & Biló, J. R. (2010). Clinical and ultrasonographic correlation between scapular dyskinesia and subacromial space measurement among junior elite tennis players. British journal of sports medicine, 44(6), 407-410.

  25. Roseborrough, A., & Lebec, M. (2007). Differences in static scapular position between rock climbers and a non-rock climber population. North American Journal of Sports Physical Therapy: NAJSPT, 2(1), 44.

  26. Pellegrini, A., Tonino, P., Paladini, P., Cutti, A., Ceccarelli, F., & Porcellini, G. (2013). Motion analysis assessment of alterations in the scapulo-humeral rhythm after throwing in baseball pitchers. Musculoskeletal surgery, 97(1), 9-13.

  27. Struyf, F., Nijs, J., Baeyens, J. P., Mottram, S., & Meeusen, R. (2011). Scapular positioning and movement in unimpaired shoulders, shoulder impingement syndrome, and glenohumeral instability. Scandinavian journal of medicine & science in sports, 21(3), 352-358.

  28. Wassinger, C. A., Sole, G., & Osborne, H. (2013). Clinical measurement of scapular upward rotation in response to acute subacromial pain. journal of orthopaedic & sports physical therapy, 43(4), 199-203.

  29. Lukasiewicz, A. C., McClure, P., Michener, L., Pratt, N., & Sennett, B. (1999). Comparison of 3-dimensional scapular position and orientation between subjects with and without shoulder impingement. Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy, 29(10), 574-586.

  30. Plummer, H. A., Sum, J. C., Pozzi, F., Varghese, R., & Michener, L. A. (2017). Observational scapular dyskinesis: known-groups validity in patients with and without shoulder pain. journal of orthopaedic & sports physical therapy, 47(8), 530-537.

  31. McQuade, K. J., Borstad, J., & de Oliveira, A. S. (2016). Critical and theoretical perspective on scapular stabilization: what does it really mean, and are we on the right track?. Physical therapy, 96(8), 1162-1169. 

  32. Hotta, G. H., de Assis Couto, A. G., Cools, A. M., McQuade, K. J., & de Oliveira, A. S. (2020). Effects of adding scapular stabilization exercises to a periscapular strengthening exercise program in patients with subacromial pain syndrome: A randomized controlled trial. Musculoskeletal Science and Practice, 49, 102171. 

  33. Navarro-Ledesma, S., Struyf, F., Labajos-Manzanares, M. T., Fernandez-Sanchez, M., Morales-Asencio, J. M., & Luque-Suarez, A. (2017). Does the acromiohumeral distance matter in chronic rotator cuff related shoulder pain?. Musculoskeletal Science and Practice, 29, 38-42. 

  34. Lewis, J. S. (2011). Subacromial impingement syndrome: a musculoskeletal condition or a clinical illusion?. Physical Therapy Reviews, 16(5), 388-398. 

  35. Beard, D. J., Rees, J. L., Cook, J. A., Rombach, I., Cooper, C., Merritt, N., … & Woods, D. (2018). Arthroscopic subacromial decompression for subacromial shoulder pain (CSAW): a multicentre, pragmatic, parallel group, placebo-controlled, three-group, randomised surgical trial. The Lancet, 391(10118), 329-338. 

  36. Chalmers, P. N., Salazar, D., Steger-May, K., Chamberlain, A. M., Yamaguchi, K., & Keener, J. D. (2017). Does the critical shoulder angle correlate with rotator cuff tear progression?. Clinical Orthopaedics and Related Research®, 475(6), 1608-1617. 

  37. Unruh, K. P., Kuhn, J. E., Sanders, R., An, Q., Baumgarten, K. M., Bishop, J. Y., … & MOON Shoulder Group. (2014). The duration of symptoms does not correlate with rotator cuff tear severity or other patient-related features: a cross-sectional study of patients with atraumatic, full-thickness rotator cuff tears. Journal of shoulder and elbow surgery, 23(7), 1052-1058.

  38. Unruh, K. P., Kuhn, J. E., Sanders, R., An, Q., Baumgarten, K. M., Bishop, J. Y., … & MOON Shoulder Group. (2014). The duration of symptoms does not correlate with rotator cuff tear severity or other patient-related features: a cross-sectional study of patients with atraumatic, full-thickness rotator cuff tears. Journal of shoulder and elbow surgery, 23(7), 1052-1058.